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    So, ich habe jetzt nach 100 versuchen endlich ne neue HP...:

    Fingerabdruck!

    Falls irgendjemand sie mal besucht: Hinterlasst bitte bitte bitte*ganzliebguck* einen G?stebuch-Eintrag!

    1.7.04 23:25


    "Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Mi?erfolg- es jedem recht machen zu wollen."Plato
    2.7.04 23:41


    Hilfe, ich bin fett...
    3.7.04 22:24


    Kann mir mal einer verraten, warum meine Eltern mir nie sagen k?nnen, dass ich etwas gut gemacht habe?

    Als ich ein M?rchen f?r die Schule geschrieben und eine 1 darauf bekommen habe, gab es was zu meckern.
    Als ich Theater gespielt und von allen Lob bekommen habe, waren es nur meine Eltern, die was zu meckern hatten.
    Als ich ihnen heute eine Komposition vorgespielt habe, die wir f?r Musik machen mussten und die von der Lehrerin vorgespielt wurde und mit 1 benotet wurde, gab es wieder was zu meckern.

    Ich kann Kritik ertragen, aber gibt es irgendetwas, was sie zufriedenstellen w?rde????
    4.7.04 21:53


    Oh man....der Fahrlehrer hat mich f?r n?chsten Mittwoch f?r die praktische Pr?fung eingetragen. Ohen mich zu fragen. Naja, er meinte halt, wenn er mich gefragt h?tte, h?tte ich eh nien gesagt und notfalls k?nnte ich immer noch absagen bis 3 Tage davor. Aber ich glaube niemand kann sich vorstellen, wieviel Angst ich habe. Gestern,als er mir nur gesagt hatte, dass ich n?chste Woche Pr?fung machen soll, ich das aber nur als Scherz empfunden habe, bin ich ziemlich gut gefahren. ABER HEUTE, nachdem ich massig Zeit hatte mich verr?ckt zu machen, bin ich so schlecht gefahren. Vorallem das ?berholen von Hindernissen macht mir Schwierigkeiten, weil ich verdammt nochmal Angst habe. Und am Ende der Fahrstunde meinte mein Fahrlehrer, dass ich mir nicht so viel Erfolgsdruck machen solle. Tja, anscheinend brauch ich gar nix zu sagen und man merkt mir trotzdem an, wie stressig das alles f?r mich ist. Umso besser ich fahren will, umso schlechter wird es....Er meint auch, dass ich doch eigentlich gut fahren k?nnte, aber mir selbst eben im Weg stehen w?rde. ACH, ICH MAG NICHT MEHR. ICH BEREUE ES, DEN F?HRERSCHEIN ?BERHAUPT ANGEFANGEN ZU HABEN....Ich versuche auch nicht, mich da hineinzusteigern, aber es hilft einfach gar nix.
    Es ist ja auch nicht so, dass ich jede Minute beim Fahren denke: Oh Gott, am Mittwoch ist Pr?fung, aber ich glaube, das spielt sich in meinem Unterbewusstsein schon ab....Hilfe!
    7.7.04 15:35


    Die gr??te Gefahr im Leben ist, dass man zu vorsichtig wird. (Alfred Adler)
    7.7.04 19:36


    Ich habe einen neuen Lieblingsfilm (und eine Bildungsl?cke beseitigt): Forrest Gump!
    Ich h?tte nie gedacht, dass irgendein Film f?r mich Save the last Dance von seinem Thron verjagen k?nnte...aber der ist so wundersch?n und tieftraurig zugleich....Ich hab geweint!

    8.7.04 23:05


    Christa Reinig: Skorpion

    Er war sanftm?tig und freundlich. Seine Augen standen dicht beieinander. Das bedeutete Hinterlist. Seine Brauen stie?en ?ber der Nase zusammen. Das bedeutete J?hzorn. Seine Nase war lang und spitz. Das bedeutete unstillbare Neugier. Seine Ohrl?ppchen waren angewachsen. Das bedeutete Hang zum Verbrechertum. Warum gehst du nicht unter die Leute?, fragte man ihn. Er besah sich im Spiegel und bemerkte einen grausamen Zug um seinen Mund. Ich bin kein guter Mensch, sagte er. Er verbohrte sich in seine B?cher. Als er sie alle ausgelesen hatte, musste er unter die Leute, sich ein neues Buch kaufen gehn. Hoffentlich gibt es kein Unheil, dachte er und ging unter die Leute. Eine Frau sprach ihn an und bat ihn, ihr einen Geldschein zu wechseln. Da sie sehr kurzsichtig war, musste sie mehrmals hin- und zur?cktauschen. Der Skorpion dachte an seine Augen, die dicht beieinander standen, und verzichtete darauf, sein Geld hinterlistig zu verdoppeln. In der Stra?enbahn trat ihm ein Fremder auf die F??e und beschimpfte ihn in einer fremden Sprache. Der Skorpion dachte an seine zusammengewachsenen Augenbrauen und lie? das Geschimpfe, das er nicht verstand, als Bitte um Entschuldigung gelten. Er stieg aus und vor ihm lag eine Brieftasche auf der Stra?e. Der Skorpion dachte an seine Nase und blickte sich nicht und drehte sich auch nicht um. In der Buchhandlung fand er ein Buch, das h?tte er gern gehabt. Aber es war zu teuer. Es h?tte gut in seine Manteltasche gepasst. Der Skorpion dachte an seine Ohrl?ppchen und stellte das Buch ins Regal zur?ck. Er nahm ein anderes. Als er es bezahlen wollte, klagte ein B?cherfreund: Das ist das Buch, das ich seit Jahren suche. Jetzt kauft\'s mir ein anderer weg. Der Skorpion dachte an den grausamen Zug um seinen Mund und sagte: Nehmen Sie das Buch. Ich trete zur?ck. Der B?cherfreund weinte fast. Er presste das Buch mit beiden H?nden an sein Herz und ging davon. Das war ein guter Kunde, sagte der Buchh?ndler, aber f?r Sie ist auch noch was da. Er zog aus dem Regal das Buch, das der Skorpion so gern gehabt h?tte. Der Skorpion winkte ab: Das kann ich mir nicht leisten. - Doch, Sie k?nnen, sagte der Buchh?ndler, eine Liebe ist der anderen wert. Machen Sie den Preis. Der Skorpion weinte fast. Er presste das Buch mit beiden H?nden fest an sein Herz und, da er nichts mehr frei hatte, reichte er dem Buchh?ndler zum Abschied seinen Stachel. Der Buchh?ndler dr?ckte den Stachel und fiel tot um.

    (aus: Christa Reinig, Orion trat aus dem Haus. Neue Sternbilder, 1968)



    11.7.04 20:53


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