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    Es sind die kleinen Momente im Leben, wo ich das Gefühl habe, verdammt viel Glück in meinem Leben zu haben.
    Obwohl Glück so passiv klingt.
    Es passieren Dinge, von denen ich nie geglaubt habe, dass sie jemals passieren könnten.
    Es gibt Menschen, von denen ich nie geglaubt habe, dass es sie geben könnte.
    Die so an mich glauben, wie ich nie gedacht habe, dass jemand an mich glauben könnte. Wie ich selbst nicht mal an mich glaube.

    Stipendium. Was für ein Wort.
    6.7.06 23:16


    "5. Die Stipendiatin wird in ihrer Biografie das Stipendium und ihr Studium am Institut erwähnen."


    :-D sehr gerne:-)
    9.7.06 20:43


    Ob die Cola light wohl ausstirbt?
    13.7.06 01:07


    Horror-Wochenende deluxe oder die Hoffnung stirbt zuletzt

    Ich kann dieses katastrophale Wochenende noch gar nicht begreifen und mir fällt es wirklich extrem schwer, Worte für das zu finden, was passiert ist und wie ich mich fühle.

    Andererseits möchte ich jetzt alles hier so "frisch" wie möglich aufschreiben, wenn ich es paar Tage ruhen lassen, drückt es nicht mehr diese Gefühle von gestern und heute aus.

    Wir waren gestern auf der Hochzeit von V.D. in E. eingeladen und wie jeden Tag wurde ich schon um halb 8 durch das Schreien meiner Papageiendame wach. Kurze Zeit später höre ich Papa laut schreien und dachte, Weltkrieg geht wieder los. Dann stürmt Mama in mein Zimmer "Kiwi ist weggeflogen".
    Ich weiß nicht mehr, was ich gesagt habe, ich konnte es nicht glauben. Durch Leichtsinnigkeit von meinem Vater ist mein geliebter Vogel weggeflogen und nachdem wir 3 Stunden ohne Erfolg gesucht haben, beschlossen wir, nicht mehr zur Kirche zu fahren, sondern nur noch zur Hochzeitsfeier. Meine Tante und Onkel wurden bestellt und wahrscheinlich das ganze Dorf hat unseren Vogel gesucht. Pfeifen, Schreien und Suchplakate halfen nichts, nur Wunschgedanken, und keiner von uns wollte wirklich zur Hochzeit fahren. Der Gedanke, dass unser Baby vielleicht zurück zur Terrasse kommen könnte und wir nicht dabei sein würden, brach uns das Herz. Tante O. und J. blieben also, während wir schweren Herzens nach E. aufbrachen.

    Auf dem Weg dorthin nur Schweigen und viele Tränen.
    Konnten die Hochzeit nicht genießen, wir konnten an nichts anderes denken.

    Hochzeit war ok soweit ich das beurteilen kann, hab mich versucht mit dem Fotografieren irgendwie abzulenken, aber immer wieder der Gedanke, vielleicht ist sie zurückgeflogen.
    Ich habe Mama und Papa schnell überzeugen können, dass wir nachts noch nach Hause fahren sollten, alles andere hätte sowieso keinen Sinn gemacht und wir wollten alles mögliche tun, um unsere Herzdame zu finden.
    Um halb vier nachts also nach Hause gekommen, mit der Versicherung meiner Tante, dass sie sie zweimal schreien hören haben (auch vormittags waren wir uns sehr sicher, sie schreien gehört zu haben, aber der Wind war einfach zu stark und das Schreien war so weit weg, nicht zu hören, woher es kam). Der Gedanke war so schlimm, dass sie irgendwo sitzt und um ihr Leben kämpft, ein Vogel, der im Käfig aufwächst, hat so gut wie keine Chance in der Natur zu überleben.
    3 Stunden geschlafen, danach wieder aufgestanden, mir ein Brötchen reingewürgt und die Hoffnung, sie auf irgendeinem Baum hocken zu sehen oder dass irgendjemand sie gesehen hat.
    Inliner angeschnallt und auf den Weg gemacht. Auf dem Weg noch mehr Hass auf Katzen bekommen als sonst schon, da sie den Tod für unser Baby bedeuten könnten.
    Wieder das ganze Neubaugebiet abgesucht und im Ohr das Pfeifen und die Wörter, die wir ihr in dem Jahr seit sie bei uns ist beigebracht haben.
    Die Leute, die nicht Bescheid wussten, haben uns sicher für verrückt gehalten, wie wir -getrennt- mit "Hallo Kiwi" und Pfeifen durch die Gegend gelaufen sind. Nachdem ich das Neubaugebiet wieder ergebnislos durchkämmt habe, bin ich in den alten Teil unseres Dorfes und da stand ein Herr, der mich fragte als er mich pfeifen hörte "Suchen Sie einen Hund?"
    "Nein, einen Papagei" "Oh, nein Papagei hab ich keinen gesehen."
    Ich wollte nicht aufgeben, obwohl die Chance mittlerweile sehr gering war. Zur Kirche, da alles abgesucht, wieder umgedreht ins Neubaugebiet, um nochmal im Feld zu suchen, wo ich mir gestern meine Beine brutal zerkratzt habe.
    Auf dem Rückweg sehe ich den Mann, der mich angesprochen hatte, der mir zuwinkt. Hoffnungsschimmer und der Satz, den er dann sagt, kann ich jetzt noch nciht fassen "Hier ist ein Papagei." Ich werde nie wieder vergessen, wie mein armes Mädchen in einer Ecke vor einem Haustor kauert....Ich konnte meine Tränen nicht mehr aufhalten, und auch jetzt beim Schreiben geht es nicht...Einerseits vor natürlich riesiger Freude, andererseits war der Anblick von ihr so grausam. Halbkahler Kopf, ein abstehender Flügel (erste Vermutung:gebrochener Flügel) und so verschüchtert und armselig und krächzend, dass ich dachte, sie stirbt mir in den Händen weg. Zu Haus angerufen, sie hatten die Suche abgebrochen. Die Nachricht vom 6er im Lotto wäre nichts dagegen. Alle hergeeilt, unser Mädchen begutachtet, zu Hause Fressen und Trinken gegeben. Sie konnte sich kaum bewegen, ausgehungert und fast ausgetrocknet, blutunterlaufene Augen, ich dachte, das wäre das letzte Mal das wir sie sehen. Notdienst in der Tierklinik.
    Ich konnte nicht hinsehen, wie man ihr ein Glas über den Kopf gestülpt hat, ihr Schreien wird mich noch lange verfolgen. Keine klare Diagnose, Röntgen würde sie nicht überleben, eine Operation an dem Flügel in dem Zustand sowieso nicht.
    Beruhigungsmittel gespritzt, nach Hause transportiert, wo sie seit 12 Uhr mit Unterbrechungen, in denen sie frisst und trinkt, auf ihrer Stange schläft.
    Sie wird von Stunde zu Stunde kräftiger, aber ihre linke Körperseite hängt....der Körper ist total verzogen. Ich möchte nicht wissen, was sie durchgemacht hat, das Nachdenken darüber treibt mich in Heulanfälle.
    Sie bemüht sich sehr, klettert schon wieder ein bisschen im Käfig, aber sie ist sehr erschöpft, schwach und müde und schläft nach ein paar Schritten wieder.
    Beim Dämmen der Lampe hat sie schreckliche Angst bekommen, jetzt schläft sie bei Licht, was aber für sie nicht wirklich ein Problem darstellt. Die nächsten Tagen werden zeigen, wie es mit ihr weitergeht. Ich wage nicht, zu sehr zu hoffen, aber so viel, dass ich es aushalten kann und dieser Tag hat bewiesen, dass die Hoffnung nie sterben darf.





    "Every mile and every year,
    For every one a single tear,
    I cannot explain this, dear,
    I will not even try....

    For I know one thing,
    Love comes on a wing,
    For tonight I will be by your side,
    But tomorrow I will fly."


    Nick Cave- "to be by your side"
    17.7.06 00:04


    "Ogott... soviel Glück kanns ja fast nicht geben. Dass Du sie wiedergefunden hast, grenzt echt an ein Wunder...
    Ich freu mich riesig für Dich und da war soviel Glück im Spiel, dass ich auch fest daran glaube, dass sie wieder ganz gesund wird!
    Da könnte man ja nachträglich noch das Zittern bekommen!
    Ich drücke alle Daumen... oh Mann...

    Alles liebe
    T."



    Ich kann es immernoch nicht glauben.
    18.7.06 11:39


    2-Minuten-Automatisches-Schreiben

    Es ist heiß. 37 Grad. 1000 Dinge zu tun, die ich gerne nicht tun würde.
    Brühende Hitze, 1000 Dinge zu erledigen. Heiß, einfach heiß.
    2 Minuten schreiben. Lange nichts mehr geschrieben.
    Eigentlich zu heiß um irgendetwas zu tun.
    Nur schreiben, dass mache ich bei 37 Grad sogar freiwillig.
    1000 Dinge zu erledigen. Zu erledigen.
    Mein Terminplan nervt.


    [heute entstanden beim Seminar "Wie schreibe ich (m)ein Buch?"]
    21.7.06 22:05


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